Vita

Viktoria Elisabeth Kaunzner,

geboren 1982 in Deggendorf, spielte als Zwölfjährige ihr Solodebut mit dem Radio-Sinfonieorchester Pilsen.

Nach dem Abitur (Schwerpunkte Mathematik, Latein, Religion und Musik) studierte sie Violine bei Josef Rissin (HfM Karlsruhe), Stephan Picard (HfM Hanns Eisler Berlin, Diplom), Sebastian Hamann (MHS Luzern), Olivier Charlier (CNSMD Paris), Barockvioline bei Ingeborg Scheerer und zuletzt in der Meisterklasse von Zakhar Bron in Köln (HfMT, Master of violin solo).

Wichtige Impulse bekam sie von Yehudi Menuhin, Ivri Gitlis, Ida Haendel, Ana Chumachenco, Han-An Liu sowie als Stipendiatin der Juilliard School New York.

Sie besuchte Kompositionskurse bei Salvatore Sciarrino, Krzysztof Meyer, Katia Tchemberdji und Rebecca Saunders, studierte Theorie bei Astrid Bolay und Thomas Daniel, Filmkomposition bei Peter Aderhold, Film- und Medienkomposition an der SET School of Entertainment and Technology Erding, sowie Jazz / Crossover bei Maria Baptist und Oli Bott.

Im Duo 47 / 4 für Violine und Harfe mit Anna Viechtl lotet Viktoria Kaunzner feinste kammermusikalische Nuancen aus. Von 2009 bis 2011 war sie als Sologeigerin im Ensemble Garage für Neue Musik Köln verpflichtet. Derzeit kombiniert sie in ihren Konzertprogrammen Standardrepertoire mit unerhört neuer und unentdeckter Musik sowie Eigenkompositionen und Improvisationen.

2010 wurde Viktoria Kaunzner von der HfM Franz Liszt Weimar als Professorin für Violine und Kammermusik an deren Dependance, die German School of Music Weimar, Kangnam University, in Südkorea berufen.

Sie ist Preisträgerin renommierter Wettbewerbe (u. a. World Federation of International Music Competitions) und konzertiert international als Solistin und Kammermusikerin.

Die diplomierte Instrumentalpädagogin hält Meisterkurse in Deutschland und Südkorea. Zudem unterrichtete sie für die Fundación Barenboim-Said in Palästina und engagiert sich für „Rhapsody in School“.

Momentan arbeitet Viktoria Kaunzner an einem Buch über das Violinspiel sowie einem Violinkonzert. Zudem schrieb sie die Satire „Kökokauz“. In ihrer Freizeit schreibt sie Gedichte, tanzt mit Vorliebe und arbeitet zuweilen an eigenen Erfindungen.

Viktoria lebt in Köln und Südkorea. Sie spielt eine Violine von Tomaso Eberle, Neapel 1772, und eine für sie gebaute Violine von Peter Erben, München 2011.